Eine Weiterbildung neben der Hauptberuflichkeit verbessert die Karrierechancen auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt. Damit diese nicht an den Finanzen scheitert, gibt es Möglichkeiten, sich die Weiterbildung finanzieren zu lassen.
Finanzierung durch den Arbeitgeber
Wer in einem festen Beschäftigungsverhältnis steht und über eine Weiterbildung nachdenkt, sollte sich zunächst mit seinem Arbeitgeber zusammensetzen. Nicht selten sehen Chefs Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter nicht nur gerne, sondern unterstützen sie auch aktiv indem sie die Weiterbildung finanzieren. Das gilt nicht nur für interne Fortbildungen des Unternehmens, sondern auch für externe Bildungsangebote. Schließlich ist es im Interesse des Arbeitgebers, möglichst gut ausgebildete Mitarbeiter zu beschäftigen. Dementsprechend sollte die Weiterbildung in diesem Fall natürlich auch für die jeweilige Arbeit relevant sein.
Weitere Möglichkeiten, sich die Weiterbildung finanzieren zu lassen
Erste Anlaufstelle könnte hier – je nach Weiterbildung – das sogenannte “Meister-BaFög” sein. Dieses Bildungsangebot richtet sich an Handwerker und andere Fachkräfte, die sich zum Meister, Betriebswirt, Programmierer oder Ähnliches weiterbilden wollen. Eine Altersgrenze gibt es hier nicht. Neben der individuellen Weiterbildungsmaßnahme für bessere Karrierechancen darf zudem nicht bereits ein ähnlich hoher Abschluss vorhanden sein. Ein entsprechender Antrag kann beim Bundesministerium für Bildung und Förderung gestellt werden. Zusätzlich fördert dieses Bundesministerium Weiterbildungsinteressierte in ihrem Job mit dem sogenannten Bildungsgutschein. Er richtet sich grundsätzlich an alle, die etwas tun wollen, um in ihre Karrierechancen zu verbessern. Dabei kann es sich auch um einen Englisch- oder Excel-Kurs handeln. Dieser Bildungsgutschein wird allerdings ausschließlich an jene herausgegeben, die bereits arbeitslos sind, gekündigt wurden oder eine unmittelbar bevorstehende Kündigung glaubhaft gemacht werden kann. Durch die Arbeitsagentur selbst vermittelte Trainingsmaßnahmen für bereits Arbeitslose und -suchende werden hier grundsätzlich kostenlos vermittelt. Ansprechpartner sind in jedem Falle die Bundesagentur für Arbeit oder auch die IHK des Wohnortes des Weiterbildungsinteressierten. Hier wird auch über zahlreiche vergleichsweise unbekannte Förderungsmaßnahmen beraten, mit denen man sich die Weiterbildung finanzieren lassen kann. Dazu zählt beispielsweise das Programm “Leonardo Da Vinci”, welches sich an Erwerbstätige und Auszubildende richtet, die berufsrelevante Auslandserfahrungen sammeln wollen um ihre Karrierechancen verbessern zu wollen.
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